EAG

Warum braucht Therapie integrative Modelle?

Warum braucht Therapie integrative Modelle – „Bündel von Maßnahmen“ und neue Perspektiven?

Psychotherapie hat seit ihren Anfängen zu Beginn des 19. Jahrhunderts immer wieder neue Formen und Modelle hervorgebracht – psychiatrische Therapieformen von Reil oder Janet, die Psychoanalyse von Freud, Ferenczi, Lacan, das Psychodrama Morenos, die Verhaltenstherapie – auch Jung, Perls, Rogers sind zu nennen, nur wenige Frauen wurden bekannt wie Virginia Satir, Ruth Cohn, Ilse Orth. Die meisten Ansätze sahen sich als „die besten“ und „wirksamsten“ – hohe Ansprüche, die sich im Licht moderner Therapieforschung als nicht zutreffend erwiesen. Aber viele hatten und haben „ganz ordentliche“ Wirkungen. Herausragendes kann bislang kein Verfahren bieten, besonders bei schweren und chronifizierten Störungen.

Heute sieht man: Es ist „multimodales Vorgehen“ angesagt, „Bündel von Maßnahmen“, integrative Modelle, die notwendig sind und zu denen einzelne Verfahren Nützliches beisteuern können. Wie das konzeptgeleitet geschehen kann, über das „Warum, Wie und Wozu“, darüber geht es in diesem Lecture.

 

Referent: Prof. Dr. Hilarion G. Petzold

Begründete das Psychotherapieverfahren der Integrativen Therapie und ist Mitbegründer des Fritz-Perls-Instituts – heute wissenschaftlicher Leiter der EAG.
Emer. Professor für Psychologie, Klinische Bewegungstherapie und Psychomotorik an der Freien Universität Amsterdam.
Gastprofessor für Supervision und Psychotraumatologie an der Donau-Universität Krems.
Er gilt als ein Pionier der Naturtherapien im psychotherapeutischen Kontext.
Prof. Petzold ist Herausgeber mehrerer Online-Zeitschriften für Integrative Therapie, Supervision und Beratung (www.fpi-publikation.de)

 

 

 

 

Termin: 09.03.2023 19.30 – 21.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 20,00 €
Format: Videokonferenz (Zoom)

 

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