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Kompakt-Weiterbildung Rezeptive Musiktherapie im Integrativen Verfahren

Jedes Hören ist individuelle Wahrnehmung in „Kontext und Kontinuum“. In der Kompakt-Weiterbildung Rezeptive Musiktherapie im Integrativen Verfahren fragen wir nach den komplexen Hintergründen des Musikerlebens.

 

Das Kompaktcurriculum Rezeptive Musiktherapie im Integrativen Verfahren lädt therapeutisch Tätige ein, sich mit Potenzialen und Herausforderungen beim Einsatz von tonträgerbasierter Musik in Theorie-Praxisverschränkung auseinanderzusetzen. Dabei richtet sich im Verlauf der Seminare der Blick auf KlientInnen in der Lebensspanne als Hörende sowie auf das musikalische Material und Wege der Darbietung in Dyade und Gruppe.

 

Broschüre
Rezeptive Musiktherapie im Integrativen Verfahren

Kompakt-Weiterbildung Rezeptive Musiktherapie im Integrativen Verfahren

Anmeldung

Wenn Sie sich für eine Kompaktweiterbildung interessieren, erfolgt eine Anmeldung über folgenden Weg:

Persönliche Kontaktaufnahme mit dem Institut (ggfls. freie Plätze). Bei Bedarf Beratungsgespräch (keine Voraussetzung, 02192/858-16 oder 18). Füllen Sie das Anmeldeformular aus und faxen oder senden Sie uns dies zu. Sie sind angemeldet und erhalten alle weiteren Informationen ca. 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung.

 

Informationen zur Weiterbildung Rezeptive Musiktherapie im Integrativen Verfahren

Zielgruppe:PädagogInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, MusikerInnen, PsychotherapeutInnen, Angehörige pflegerischer und sozialer Berufe
Form:5 x 4 Tage
Gebühr:1.800,- € (360,- € pro Seminar) plus ÜVP
Leitung:Dr. Dorothea Dülberg
Ort:Hückeswagen
Abschlüsse:Teilnahmebescheinigung oder
Zertifikat "Rezeptive Musiktherapie im Integrativen Verfahren" bei Teilnahme an allen Seminaren sowie schriftlicher Darstellung eines Behandlungsprozesses oder Verfassen einer Facharbeit
Beginn:Termin auf Anfrage

 

Termine

Seminar:Termin:Leitung:
Seminar 1:
Auditorische Angebote, Leibresonanz und Spannungsregulation
Termin auf AnfrageDr. Dorothea Dülberg
Seminar 2:
Der Einsatz von Tonträgern im therapeutischen Kontext. Phänomenologie, Wirkfaktoren und Darbietungsformen
Termin auf AnfrageDr. Dorothea Dülberg
Seminar 3:
Musikerleben. Das Zusammenspiel von Physiologie, Sozialisation, Ökologisation, Biographie und Musikverstehen
Termin auf AnfrageN.N.
Seminar 4:
Rezeptive Musiktherapie im Klinischen Kontext
Termin auf AnfrageJosef Moser /Claudia Zindel
Seminar 5:
Supervision. Prozessgestaltung mit auditorischen Angeboten
Termin auf AnfrageDr. Dorothea Dülberg

 

Seminarinhalte

Seminar 1: Auditorische Angebote, Leibresonanz und Spannungsregulation

Hören bewegt. Gezielt eingesetzte Angebote zum Hören können im therapeutischen Kontext wichtige Impulse zur Wahrnehmungsdifferenzierung, Beruhigung, Stabilisierung, Ressourcen- und/oder Konfliktaktivierung werden. Auf Basis hörphysiologischer Wissensstände und vor dem Hintergrund des Konzeptes „Komplexer Achtsamkeit“ der Integrativen Therapie erkunden wir in diesem Seminar in Theorie/Praxisverschränkung Potenziale und Herausforderungen auditorischer Angebote mit Blick auf Leibresonanz und Spannungsregulation.

Seminar 2: Der Einsatz von Tonträgern im therapeutischen Kontext. Phänomenologie, Wirkfaktoren und Darbietungsformen.

In diesem Seminar wenden wir uns der Materialität von Tonträgern und ihren Sounds und deren Parametern (z. B. Formen, Dauer, Lautstärke, Dynamik, Genre, u.a.m.) zu. Wir lernen Formen der Anwendung mit Musik von Tonträgern in Einzel- und Gruppengesprächen sowie in kurzen Musikimaginationen in Einzel- und Gruppensettings kennen.

Seminar 3: Musikerleben. Das Zusammenspiel von Physiologie, Sozialisation, Ökologisation, Biographie und Musikverstehen.

Jedes Hören ist individuelle Wahrnehmung in „Kontext und Kontinuum“. In diesem Seminar fragen wir nach den komplexen Hintergründen des Musikerlebens. Wir bringen musikwissenschaftliche Erkenntnisse in Verbindung mit dem biopsychosozialökologischen Ansatz des Integrativen Verfahrens, erforschen das eigene Musikerleben in intermedialen Quergängen zu Kunst, Poesie und Bewegung und fragen nach der Bedeutung von Musikerleben für die therapeutische Praxis.

Seminar 4: Rezeptive Musiktherapie im Klinischen Kontext

Funktionale Störungen des Hörens (Tinnitus, Hyperakusis, Phonophobie etc.), Aufmerksamkeitsdefizitsyndrome (ADS, ADHS) und Störungen der Emotionsregulation (insb. Borderline-Persönlichkeitsstörungen und posttraumatische Belastungsstörungen) verändern das Hörerleben. Die indikationsspezifisch reflektierte Anwendung musikrezeptiver Methodik steht im Zentrum des Seminars.

Seminar 5: Supervision. Prozessgestaltung mit auditorischen Angeboten

Anhand der mitgebrachten Beispiele der Teilnehmenden setzen wir uns in diesem Seminar mit spezifische Einsatzmöglichkeiten von auditorischen Angeboten bei unterschiedlichen Indikationen, in verschiedenen Settings und Phasen (Initial, Aktional, Durcharbeitung, Neuorientierung) des therapeutischen Prozesses auseinander und fragen nach Auftragsklärung und Rollenverständnis in musikrezeptiver Therapeutik.

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