Praxis und Theorie intermedialer Arbeit
Die Vielfalt kreativer Medien nutzen
Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.
(Paul Klee)
Ein Bild von Klee bewegt, Punkte auf Papier beginnen zu tanzen, Töne verwandeln sich in Farbenrausch und aus Stimmen, App-Klängen und digitalen Zufällen entsteht plötzlich ein kleines Konzert à la John Cage.
Kreative Prozesse zwischen Bild, Klang, Sprache, Bewegung und Performance eröffnen – im Sinne der „intermediären Quergänge“ (Orth/Petzold) – neue Möglichkeiten, innere Erfahrungen in künstlerische Ausdrucksformen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen ressourcenorientierte, kreative Prozesse und die Förderung schöpferischer Ausdrucksfähigkeit.
In einer Zeit permanenter digitaler Reize und zunehmender Kontrolle durch Algorithmen gewinnen künstlerische Ausdrucksformen eine besondere Bedeutung. Gesten, Bilder, Klänge und Poesie entziehen sich weitgehend der Kontrolle; sie bleiben offen, mehrdeutig und lebendig.
Das Seminar lädt dazu ein, mit bildnerischen, klanglichen, sprachlichen und performativen Methoden zu experimentieren und innere Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume zu erforschen. Das Seminar „Praxis und Theorie intermedialer Arbeit“ nutzt die Konzepte der Integrativen Therapie nach Petzold, Orth und Sieper, welche dem Einsatz von „kreativen Medien und Methoden“ in der modernen Psychotherapie systematisch Raum geben.
Seminarinformationen
Termin: 30.04. – 02.05.2027
Leitung: Ilona Levin
Gebühr: 300,- € – zuzüglich Unterkunft und Verpflegung (abhängig von der gewählten Zimmerkategorie)
