Europäische Akademie für bio-psycho-soziale Gesundheit / Fritz Perls Institut

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Gartentherapeutische Ansätze im schulischen Raum: Der Schulgarten, eine Schule der Sinne

Eine Schule der Sinne ist genauso wichtig wie Faktenlernen. Spiel und Selbstbestimmung sind unabdingbar für die Entwicklung einer gesunden humanen Persönlichkeit. Immer mehr Kinder wachsen in städtischen Umgebungen auf. Mehr als die Hälfte der Stadtkinder in Deutschland spielt fast ausschließlich in geschlossenen Räumen. Zunehmend sind Stress und Zeitnot ständige Begleiter im Alltag. Vielen Kindern mangelt es an Naturerfahrungen. Das Bewusstsein zur Schaffung öffentlicher Räume mit guter Lebensenergie – wie z.B. Schulen – fehlt jedoch noch weitgehend.
Das gartentherapeutische Wirken im Schulgarten, das Erleben der Natur und ihrer Wirksamkeit für den Bildungsprozess von Schülerinnen und Schülern ist deshalb von großer Bedeutung. Kinder lernen, mit der Natur, sich selbst und ihrem sozialen Umfeld verantwortungsvoll umzugehen. Sie erkennen größere Zusammenhänge und dass alles seine Zeit hat – eine effektive Möglichkeit, etwas der Entfremdung von Natur, Zeit und sich selbst entgegenzusetzen und Selbstwirksamkeit zu erleben.
Der Schulgarten und seine Pflanzen sind ein Raum, der sich begehen, begreifen, schmecken, riechen, berühren, experimentieren und gestalten lässt. Er lädt ein zum gemeinsamen Tun und zum Entspannen.

Seminarthemen
• Bedeutung der Natur und ihre Wirksamkeit für den Bildungsprozess von Schülerinnen und Schülern,
• gartentherapeutische Impulse im schulischen Raum,
• die Wirksamkeit von Natur und ihrer Schönheit,
• Erfahrungen mit Schülerinnen und Schülern,
• Gartentherapie, Garten-AGs als ökosoziale Bildung.

Leitung: Maria Cerea
Gebühr: 270,- € plus ÜVP

 

TitelFormZeitraumGebührLeitungOrt
Der Schulgarten, eine Schule der Sinne3 Tage23.04.2021 - 25.04.2021270,- €Marina CereaHückeswagenBuchen