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Berufsbegleitende Weiterbildung
Termine
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1. Seminar
Burnout – Theorien, Konzepte, Modelle
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01.-03.06.12
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Villa Schaaffhausen
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2. Seminar
Stress,Stressphysiologie, Stress-Coping I
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31.8.-2.9.12 |
Villa Schaaffhausen |
3. Seminar
Stresscoping II, Stressmanagement, Beratungsmethodik I
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11.-13.01.13 |
Villa Schaaffhausen |
4. Seminar
Burnout-Prävention, Beratungsmethodik II
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19.-21.04.13 |
Haus Bodenrod
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5. Seminar
Akuter Burnout – Krisenintervention
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09.-11.08.13 |
Haus Bodenrod |
6. Seminar
Burnoutprozesse, Kasuistik, Supervision
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15.-17.11.13
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Haus Bodenrod |
Voraussetzung: Abgeschlossenen Berufsausbildung oder Studium
Abschlussmöglichkeiten:
1. Bescheinigung: bei Teilnahme an allen Seminaren oder
2. Zertifikat Burnout- und StressberaterIn:
bei Kolloquium, schriftlicher Abschlussarbeit und Zusatzseminar
Psychopathologie (Termin bitte im Institut erfragen)
Das Burnout-Syndrom als komplexes Geschehen
Stress – insbesondere Dauer- und Hyperstress – sind zentrale Phänomene moderner Lebens- und Arbeitswelten. Sie führen für viele Menschen in Belastungssituationen, die dauerhaft nicht mehr kompensiert werden können und mit hohen gesundheitlichen Risiken verbunden sein können:
Überstressung durch permanente Überforderung, Dauerbelastungen (strain) zu denen noch daily hassles (nerviger Kleinkram) oder immer wieder eintretende und vor allem oft unerwartete Spitzenbelastungen (hyperstress) hinzukommen, zehren an den Kräften, so dass das Erholungsvermögen, die Entspannungsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigt oder sogar geschädigt werden können.
Das hat Auswirkungen für das persönliche Leben, für die Familie, aber auch für die professionelle Leistungsfähigkeit, besonders wenn keine Entlastung erfolgt, keine Techniken der Stressregulation zur Verfügung stehen und ein dysfunktionaler Lebensstil zu einer Erosion der Gesundheit und Tragfähigkeit der täglichen Anforderungen beiträgt.
Überforderung, Hyperstress, Burnout sind komplexe Syndrome und Prozesse biopsychosozialer Art, die komplexe Arbeitsansätze verlangen.
Zusammenfassung:
Für das Entstehen eines Burnout-Syndroms ist charakteristisch, dass es meist durch eine nicht abreißende Folge von Überforderungserlebnissen manchmal verbunden mit so genannten Fehlattributionen (falsche Vorannahmen über sich selbst, über den/die anderen etc.) ein schädigender Lebensstil (z.B. Alkoholmissbrauch und/oder Schlafmangel, Bewegungsmangel, schlechte Ernährungsgewohnheiten) erhöhte Vulnerabilität, verminderter Resillienz und einem unzulänglichem Stressmanagement entstehen kann.
Die Burnout-Symptomatik hat große Ähnlichkeiten mit den Symptomen der Depression, sodass die Abgrenzung des Burnouts von der Depression recht schwierig ist. Immer wieder finden Burnoutforscher hohe Korrelationen, insbesondere die Burnout-Komponente „emotionale Erschöpfung“ mit Depression. Aber nicht immer gleichermaßen in den anderen Burnout-Komponenten.
Durch Burnout-Störungen und ihre Begleit- und Folgeerkrankungen entsteht den Betroffenen, aber auch der Volkswirtschaft immenser Schaden.
In der Integrativen Therapie, Beratung und Supervision hat man sich seit Ende der sechziger Jahre in Forschung, Theorie und Praxis mit Überforderungserlebnissen, Hyperstress und Burnout-Phänomenen auseinandergesetzt und einen reichen „body of knowlege“ (Wissenspool) mit vielen praktischen Interventionen für die Prävention, Beratung, Behandlung etc. von Burnout- und Stressrisiken entwickelt. Diese wurden in der Arbeitswelt, im Management, in der Pflege, in der psychosozialen Hilfeleistung, für Führungskräfte und für Mitarbeiter eingesetzt und erfolgreich verwendet worden.
Sie bilden die Grundlage für das vorliegende Angebot einer hochqualifizierten Weiterbildung zum Burnout- und Stressberater.
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