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Kompaktcurriculum Integrative Theater- und Dramatherapie

Zielgruppe: Die Weiterbildung richtet sich an Menschen in pädagogischen, therapeutischen, supervisorischen (coaching) und künstlerischen Arbeitsfeldern, die Elemente des Theaters in ihren Arbeitsalltag einbeziehen möchten und /oder, die lernen möchten (z.B. Theaterschaffende), künstlerische Prozesse empathisch zu begleiten und Konflikte und Gefühle in der szenischen Arbeit zu verstehen. 

Mach mir keine Szene!  Was für ein Drama!  Was soll das Theater?

Form: 5 Blockseminare à 3 Tage
Beginn: 04. - 06. September 2009
Leitung: Ilona Levin, Andreas Haase, Hilarion Petzold
Ort: Beversee
Gebühr: € 240,-pro Block 

Zulassungsvorraussetzung: ein Zulassungsinterview 

Zum Anmeldeformular 

pdf Integrative Theatertherapie 57.67 Kb

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Für die Praxis:

für Therapie, Supervision und Coaching, sind die Methoden und Techniken interessant, die Veränderung bewirken. In der Integrativen Theater- und Dramatherapie kommen theaterfundierten Methoden zur Anwendung, die unter anderem die Fähigkeit zur Expressivität und Kommunikation fördern.

Wir dramatisieren alle - von Natur aus - nicht nur Themen die uns bedeutsam sind, sondern auch das Wetter, den Verkehr und andere Phänomene und zwar, indem wir Ereignisse wahrnehmen, verdichten und sie durch Übertreibung, Ironie etc. verändern. Theater und Literatur gehören zu den ältesten Kulturtechniken, die das Erproben von anderen Lebensformen und Identitäten ermöglichen. Wie in den verschiedenen psychosozialen, soziokulturellen und kulturellen Arbeitsfeldern, tauchen auch im Theater unendlich viele Themen auf. Wissen und Denken verschiedenster Menschen in unterschiedlichsten  Rollen, treffen aufeinander und können zu neuen unerwarteten Lösungen von Fragestellungen führen. ... seinem Skript zu entkommen, sein eigenes Drehbuch zu schreiben, ist die schwierigste Aufgabe im menschlichen Leben.. (Petzold)

Abschlüsse:
Das Kompaktcurriculum Theater und Dramatherapie bietet im Modulsystem einzelne Weiterbildungsmodule mit unterschiedlichen Abschlussmöglichkeiten an.

Modul 1
Grundstufe Integrative Theater und Dramatherapie
Grundlagen der Theater  und Dramatherapie

1. Seminar       Improvisation und Körperausdruck

2. Seminar       Arbeit an der Rolle und – die eigene Rolle finden

3. Seminar       Bühne, Szene und szenisches Verstehen

4. Seminar       Stimme und Bewegung

5. Seminar       Krisenprävention, szenische Interventionen 

Abschluss: Bescheinigung
Für die Bescheinigung Modul 1 Integrative Theater und Dramatherapie zu erbringende Leistungen: 

  • erfolgreiche Teilnahme an allen 5 Kursabschnitten.
  • drei selbständig organisierte Arbeits-Treffen
  • Erstellung von Protokollen
  • Literaturstudium


Modul 2
Mittelstufe Integrative Drama und Theatertherapie

6.  Seminar     Arbeit mit Masken

7.  Seminar     Psychopathologie - Theorie 1

8.  Seminar     Theatertherapeutische (Krisen-) Interventionen

9.  Seminar     Das Psychodrama

10. Seminar    Praxissupervision mit Abschlusscolloquium
                        (nicht für Absolventen des Moduls 3)

Abschluss: Zertifikat
Für das Zertifikat Modul 2 Integrative Drama und Theatertherapie zu erbringende Leistungen:

  • Erfolgreiche Teilnahme an allen 5 Kursabschnitten
  • Erstellung von Protokollen
  • Literaturstudium
  • fünf selbstorganisierte Arbeits-Treffen
  • ein schriftlicher Praxisbericht (zu Projekt oder Übungsgruppe)
  • Abschlusskolloquium


Modul 3
Oberstufe Titel: Integrativer Theater- und DramatherapeutIn

11. Seminar      Praxis-Supervision

12. Seminar      Praxis-Supervision

13. Seminar      klinisches  Wahlseminar

                     Abschluss - Kolloquium  

Abschluss: Zertikat
Für das Zertifikat Modul 3 Integrativer Theater- und DramatherapeutIn zu erbringende Leistungen: 

  • Erfolgreiche Teilnahme an allen 3 Modulen
  • Eigenes Projekt und Abschlussarbeit: Projektbeschreibung und Reflexion, schriftlich, als Video oder als Performance mit kurzer schriftlicher Reflexion
  • Literaturstudium 

 
Alle Seminare verknüpfen Theorie und Praxis. Die Erfahrungen aus den eigenen Übungen und Projekten, werden in kurzen Supervisions - einheiten reflektiert, eine Literaturliste wird ausgehändigt. Klinische Seminare aus anderen Ausbildungsgängen der EAG (z.B. Psychopathologie) werden anerkannt.
Jeder Block wird in einer geschlossenen Gruppe  von Teilnehmenden durchgeführt. Ein späterer Einstieg ist nur in Ausnahmefällen nach Rücksprache möglich

Diese Weiterbildung wird auch in der Schweiz angeboten!
Beginn: Herbst 2009
Infos bitte bei der Verwaltung der EAG erfragen

Kompaktcurricula 1,5 jährig
Mit den Kompaktcurricula bieten EAG/FPI zur Förderung beruflicher z.B. psycho- und soziotherapeutischer Kompetenzen Kurzzeitweiterbildungen an, in denen für die Arbeit mit spezifischen Zielgruppen (z.B. Kindern, Paaren, Suchtkranken und alten Menschen) mit besonderen methodischen Ansätzen, wie Bewegungspädagogik oder kreativen Medien, zusätzliche Qualifikationen erworben werden können. Die Kompaktcurricula sind für Angehörige therapeutischer, sozialer und pädagogischer Berufe mit einschlägiger  Erfahrung bestimmt. Auf vorhandene Erfahrungen und Kenntnisse aufbauend, haben sie zum Ziel, die personale, soziale und professionelle Kompetenz der TeilnehmerInnen zu fördern. Die Seminare sind so aufgebaut, dass Methodik, Selbsterfahrung, Theorie, Praxis, Skilltraining und Supervision verbunden werden. Durch die Folge von in der Regel 5 x 5 Tagen in einem Zeitraum von 1 1/2 bis  2 Jahren soll eine mittelfristige Fortbildung geboten werden.Das Kompaktcurriculum schließt mit einem Zertifikat über die Teilnahme an den Seminaren ab.
 
Programmheft 2010
Unser Programmheft 2010 steht als PDF zum Download bereit. Ganz einfach hier herunterladen und direkt anmelden! 
Terminübersicht 2010
Kompaktcurricula, Langfristige Ausbildungen, Einzelseminare
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Einführung in die Integrativ Systemische Familientherapie (ISF)
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  Donnerstag, 11. März 2010
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