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Kompaktweiterbildung Integrative Musiktherapie
Zielgruppe: PädagogInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, MusikerInnen, PsychotherapeutInnen, Angehörige pflegerischer und sozialer Berufe.
Die "Integrative Musiktherapie" ist eine klinisch-psychologisch ausgerichtete, tiefenpsychologisch fundierte Methode, die mit psychotherapeutischer, klinischer und heilpädagogischer Zielsetzung im Bereich von Krankenbehandlung, Rehabilitation und zur Prophylaxe eingesetzt werden kann. Durch das Medium Musik können Prozesse seelischer Integration und persönlichen Wachstums in Gang gesetzt und unterstützt werden.
Form: 4 Blockseminare à 4 Tage
Beginn: 12.-15.09.2013
Gebühr: € 1.440,- (360,- € pro Seminar) plus UVP
Leitung: Ilse Wolfram, Christoph Becker LehrtherapeutInnen und Lehrbeauftragte für Integrative Musiktherapie-EAG/FPI
Ort: Hückeswagen
Beginn der Seminare jeweils 16 Uhr am Anreisetag; Ende 13 Uhr am Abreisetag
Termine:
| 1. Musiktherapeutische Begegnung |
12.-15.09.2013
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Christoph Becker
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2. Musiktherapeutisches Zusammenspiel
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23.-26.01.2014
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Ilse Wolfram |
3. Rezeptive Musiktherapie
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15.-18.05.2014
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Claudia Reifferscheid
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| 4. Musiktherapeutische Prozesse |
18.-21.09.2014 |
Christoph Becker
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Abschluss 1:
Bescheinigung über die Teilnahme an der Weiterbildung.
Abschluss 2 Zertifikat:
bei zusätzlicher Belegung der Seminare Psychopathologie 1 (210,-€) und Theorie 1 oder 2 (210,-€) Zertifikat über Kompaktweiterbildung in Integrativer Musiktherapie.
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Ziele/Inhalte
Das Kompaktcurriculum führt in ausgewählte theoretische und praktische
Möglichkeiten der Integrativen Musiktherapie ein und soll Ihnen ermöglichen, abhängig vom Berufsfeld, musiktherapeutische Ansätze in die eigene Berufspraxis einzubeziehen. Die Arbeit mit Klängen, Geräuschen, Rhythmen, Bewegung fördert die Entfaltung des eigenen kreativ-therapeutischen Potentials auf vielfältige Weise. Instrumentale Grundkenntnisse im Bereich der allgemeinen Musiklehre sind zwar nicht Bedingung, werden jedoch im eigenen Interesse empfohlen.
Die Heilkraft der Musik kann in verschiedenen Arbeitsfeldern und Berufen, in Psychotherapie, Rehabilitation, in der Seelsorge, in der Arbeit mit alten und behinderten Menschen, in der Begleitung Sterbender und Schwerkranker, aber auch in Pädagogik und Erwachsenenbildung genutzt werden. Das Curriculum gibt eine Einführung in Methoden und Techniken des Verfahrens, behandelt vier Schwerpunktbereiche der musiktherapeutischen Arbeit und die Möglichkeiten praktischer Umsetzung in verschiedenen beruflichen Feldern.
Ziele:
Einbeziehung musiktherapeutischer Ansätze in das eigene Berufsfeld
Differenziertes Arbeiten mit Klängen, Melodien, Rhythmen,
Musikstilen bei verschiedenen Zielgruppen
Erfahrung von Wirkungen der Musik auf das leibliche Erleben
Weiterentwicklung des eigenen kreativtherapeutischen Potentials
Das Curriculum behandelt vier
Schwerpunktbereiche der musiktherapeutischen Arbeit und deren praktische
Umsetzung in verschiedenen beruflichen Feldern.
1.
Seminar: Musiktherapeutische
Begegnung
Im Spiel erleben wir
Aufforderungscharakter und Wirkweise der Musikinstrumente. Sie sind
Symbolträger, Übergangs- und Intermediärobjekte und bieten eine breite Fläche für Projektionen.
Dabei erkunden wir expressive Potentiale und Interaktionsmöglichkeiten.
Ausdruck wird im Spiel leibmusikalisch auch mit unserer Stimme als
Körperinstrument erfahrbar.
2.
Seminar: Musiktherapeutisches
Zusammenspiel
In Spielmodellen und im improvisatorischen
Zusammenspiel werden auf vielfältige Weise Kontakt, Begegnung, Kommunikation
erlebbar. Wir erfahren, wie Setting, Spielformen und Spielregeln den Rahmen für
musiktherapeutische Prozesse vorgeben und reflektieren ihre Praxisrelevanz.
3. Seminar: Rezeptive
Musiktherapie
Die bewusste Auswahl von Musikstücken ermöglicht Entspannung und
die Anregung persönlich relevanter Themen, die gleichzeitig den Gruppenprozess
bereichern. Der Umgang mit therapeutisch angeleiteten Imaginationen und mit elementaren Klangerfahrungen
wird erlernt. Die Möglichkeiten einer Weiterführung der unterschiedlich
ausgelösten Prozesse durch Bewegung, Poesie und andere kreative
Gestaltungsmöglichkeiten werden aufgezeigt.
4. Seminar: Musiktherapeutische
Prozesse
Durch Gruppenarbeit und anhand von Praxisbeispielen der
TeilnehmerInnen wird erfahrbar, wie mehrperspektivische Betrachtungen ein
prozessuales Vorgehen in der therapeutischen Arbeit unterstützen. Welche Interventionen
stehen zur Verfügung und sind angemessen für das Erreichen der angestrebten
Ziele? Reflexion und Supervision vertiefen das Verstehen von vielschichtigen
Prozessabläufen und deren adäquater Begleitung.
Curriculum KC Integrative Musiktherapie
Anmeldebogen
Kompaktcurricula 1 - 2-jährig
Mit den Kompaktcurricula bieten EAG/FPI zur Förderung beruflicher z.B. psycho- und soziotherapeutischer Kompetenzen Kurzzeitweiterbildungen an, in denen für die Arbeit mit spezifischen Zielgruppen (z.B. Kindern, Paaren, Suchtkranken und alten Menschen) mit besonderen methodischen Ansätzen, wie Bewegungspädagogik oder kreativen Medien, zusätzliche Qualifikationen erworben werden können. Ein psychosozialer Grundberuf sollte vorhanden sein. Die Kompaktcurricula sind für Angehörige therapeutischer, sozialer und pädagogischer Berufe mit einschlägiger Erfahrung bestimmt. Auf vorhandene Erfahrungen und Kenntnisse aufbauend, haben sie zum Ziel, die personale, soziale und professionelle Kompetenz der TeilnehmerInnen zu fördern. Die Seminare sind so aufgebaut, dass Methodik, Selbsterfahrung, Theorie, Praxis, Skilltraining und Supervision verbunden werden. Durch die Folge von in der Regel 5 x 5 Tagen in einem Zeitraum von 1 1/2 bis 2 Jahren soll eine mittelfristige Fortbildung geboten werden. |
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