Kompaktcurriculum Kunst- und Kreativitätstherapie
Zielgruppe: Angehörige therapeutischer, sozialer, pädagogischer
und künstlerischer Berufe und alle Interessierten, die ihre kreativen
und künstlerischen Potenziale weiter ausbauen möchten.
Termine:
| 1.Seminar
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Bewegung, Ausdruck, Musik
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03.-07.06.2010
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Maria Weeber |
| 2.Seminar
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Erlebniszentrierte Arbeit mit Farben, Materialien und Poesie
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23.-27.09.2010
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Ilse Orth
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| 3.Seminar
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Konfliktzentrierte Arbeit mit Ton, Collagen u. Poesie
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08.-12.12.2010
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Heinz Peters
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| 4.Seminar
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Arbeit mit Masken und szenischem Spiel
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24.-28.02.2011
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Heinz Peters
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| 5.Seminar |
Praxis, Beratung und Supervision
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14.-18.04.2011 |
Ilse Orth |
Form: 5 Blockseminar à 5 Tage
Ort: Beversee
Gebühr: € 2.000,-
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Anmeldebogen 2008 13.34 Kb
Flyer Kompaktcurriculum Integrative Kunst- und Kreativitätstherapie 43.75 Kb
Ziele/Inhalte:
Das Kompaktcurriculum hat zum Ziel, persönliche Kreativität für die Arbeit mit kreativen Medien und Methoden zu erschließen. Die intermediale Arbeit in der übungszentrierten, erlebniszentrierten und konfliktzentrierten Vorgehensweise wird über eigene Erfahrung, Theorie/ Praxis und Supervision gelehrt. Die unterschiedlichen Wege intermedialer Arbeit, wie z.B. mit Ton, Farben, Collagen, Bewegung, Theaterarbeit und Poesie werden den TeilnehmerInnen so nahe gebracht, dass sie das Erlernte in ihrem beruflichen Alltag und ihrem persönlichen Leben umsetzen können. Theoretische Reflexion ist ein wichtiger Bestandteil der Seminare.
Seminarstruktur:
- Seminar:
Bewegung, Ausdruck, Musik (Leben ist Bewegung)
Leitung: Maria Weeber
- Seminar :
Erlebniszentrierte Arbeit mit Farben, Materialien und Poesie
Leitung: Ilse Orth
- Seminar:
Konfliktzentrierte Arbeit mit Ton, Collagen und Poesie (Bilder, Träume, Projektionen)
Leitung: Heinz Peters
- Seminar :
Arbeit mit Masken und szenischem Spiel (All the worlds`s stage)
Leitung: Heinz Peters
- Seminar:
Praxis, Beratung und Supervision (Leben ist Integration und Kreation)
Leitung: Ilse Orth
Bildnerischer Ausdruck in der Kunsttherapie
Auf dem Hintergrund von Entwicklungstheorien des Gestaltens wird systematisch in Methoden und Techniken des bildnerischen Ausdrucks eingeführt. So wird der Zugang zum Gestalten z. B. aus der graphischen Geste und dem ihr eigenen Rhythmus, aus dem physiognomischen Erleben und seiner Tönung und Stimmung und aus der leiblichen Erfahrung von Welt in verschiedenen Grundmedien der Gestaltung (Grafik, Farbe, Objekte) erschlossen und methodisch begründet. Die differenzierte Handhabung der Medien, z. B. Umrisszeichnung/Frottage, Farbdripping/Farbtransparenz oder Objektbilder/Environments können praktisch erprobt und im Hinblick auf Ausdrucksqualitäten theoretisch reflektiert werden.
Szenisches Spiel / Arbeit mit Masken
Methoden des szenischen Spiels, insbesondere aus dem Psychodrama und dem therapeutischen Theater nehmen im Ansatz der Integrativen Kunst- und Kreativitätstherapie einen bedeutenden Platz ein. Der Aufbau und die Konzipierung von Szenen, die wichtigsten methodischen technischen Ansätze wie z.B. Doppel- und Rollentausch, das Konzept der Bühne werden vorgestellt. Als Medien können verschiedene Formen von Puppen und Masken eingesetzt werden. Die kreative Produktion wird durch psychodramatische und gestalttherapeutische Aufarbeitung konfliktzentriert und erlebniszentriert vertieft
Traum und Imagination
Es wird in die Theorie und Methodik der Arbeit mit Träumen und imaginativen Verfahren eingeführt. Die Grundlage bildet das "eigene Material" der Teilnehmer, die mit ihren Träumen und Tagtraumphantasien arbeiten. Vergleichend werden die verschiedenen Ansitze, die gestalttherapeutische Arbeit des katathymen Bilderlebens und der "rêve veillé dirigé" hinzugezogen.
Poesie- und Bibliotherapie
Poesie- und bibliotherapeutische Methoden stehen im Zentrum. Gedicht und Buch als Medium, Textauswahl, Textinterpretation einerseits und kreatives Schreiben, Abfassen eigener Texte andererseits werden im Rahmen der Selbsterfahrung vermittelt. Der unbewußte Gehalt von Texten, ihr projektives Potential sollen erkennbar werden. Möglichkeiten des Durcharbeitens mit Gestalttherapie und Formen der Dramatisierung werden eingeübt.
Inhalte:
- Kokreativität: die Gruppe arbeitet in gemeinsamen schöpferischen Prozessen
- Konflux: ein fließendes Zusammenspiel aller Potentiale ermöglicht neue Erfahrungen
- Intermedialität: die Vielfalt der Medien (Farbe, Ton, Theater, Musik) erschließt die ganze Breite medialer Erlebnis- und Gestaltungsmöglichkeiten
- Leibzentriertheit: alles Erleben und Handeln gründet in den Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers (Leibes).
Kompaktcurricula 1,5 jährig
Mit den Kompaktcurricula bieten EAG/FPI zur Förderung beruflicher z.B. psycho- und soziotherapeutischer Kompetenzen Kurzzeitweiterbildungen an, in denen für die Arbeit mit spezifischen Zielgruppen (z.B. Kindern, Paaren, Suchtkranken und alten Menschen) mit besonderen methodischen Ansätzen, wie Bewegungspädagogik oder kreativen Medien, zusätzliche Qualifikationen erworben werden können. Die Kompaktcurricula sind für Angehörige therapeutischer, sozialer und pädagogischer Berufe mit einschlägiger Erfahrung bestimmt. Auf vorhandene Erfahrungen und Kenntnisse aufbauend, haben sie zum Ziel, die personale, soziale und professionelle Kompetenz der TeilnehmerInnen zu fördern. Die Seminare sind so aufgebaut, dass Methodik, Selbsterfahrung, Theorie, Praxis, Skilltraining und Supervision verbunden werden. Durch die Folge von in der Regel 5 x 5 Tagen in einem Zeitraum von 1 1/2 bis 2 Jahren soll eine mittelfristige Fortbildung geboten werden. Das Kompaktcurriculum schließt mit einem Zertifikat über die Teilnahme an den Seminaren ab. |
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