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Die Integrative Beratung ist ein modernes, forschungsgestütztes Beratungsverfahren, das für vielfältige Beratungsanlässe und Klientengruppen Verwendung finden kann.
Zielgruppe: Sozialpädagogen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Krankenschwestern/Pfleger, PsychologInnen, Dipl. PädagogInnen, ErgotherapeutInnen, ArbeitspädagogInnen, Dipl. HeilpädagogInnen, Interessierte auf Anfrage
Form: 4 Blockseminare à 4 Tage, 1 Block à 5 Tage
Leitung: Marlies Holstein-Lenz, Christa Klose-Baumann, Dr. Otto Pirschel, Prof. Dr. Hilarion Petzold
Gebühr: € 1.400
Beginn: 26. – 29. November 2009
Ort: Beversee / Hückeswagen
Ziele / Inhalte
Die erlebnisaktivierenden Methoden der Integrativen Beratung und Gestalttherapie bieten einen unmittelbaren Zugang zum Klienten. Durch direkte Strukturierung werden kurz- und mittelfristige Beratungsverläufe, wie sie in der Praxis erforderlich sind, möglich. Integrative Beratung ist durch Forschung fundiert und nutzt die neurowissenschaftlichen Methoden „komplexen Lernens“ und der nonverbalen Kommunikation sowie die erprobten Methoden der Gestaltberatung, sie bietet dadurch eine wesentliche Ergänzung der herkömmlichen Beratungspraxis. Zielsetzung des Curriculums ist es, BeraterInnen aus verschiedenen Praxisfeldern in die Grundlagen eines modernen, integrativen Beratungskonzeptes einzuführen. Auf der Basis der Selbsterfahrung sollen die TeilnehmerInnen Methoden und Techniken kennen lernen, durch die die Beratungsarbeit zufrieden stellend gestaltet werden kann.
1. Seminar (4 Tage)
Basiskonzepte der Gestaltberatung / des Integrativen Beratungsansatzes
Dieses Seminar umfasst eine am Gruppenprozess orientierte Einführung in die zentralen Konzepte und Techniken des integrativen Ansatzes. Selbsterfahrung und praktische Übungen zum „continuum of awareness“, Umgang mit Sprache und Körpersprache.
Marlies Holstein-Lenz
26. - 29. November 2009
2. Seminar (4 Tage)
Erstkontakt, Diagnostik, Initialphase
In diesem Seminar sollen Unterschiede von Beratung und Therapie herausgearbeitet werden. Es werden die Aufbaustrukturierung von Erstkontakt und Erstgespräch in der Beratung vermittelt, wie Techniken der prozessualen Diagnostik, Methoden der Exploration, der Awareness-Steigerung und des Umgangs mit der Zeitstruktur.
Christa Klose-Baumann
04. - 07. Februar 2010
3. Seminar (4 Tage)
Familien- und systemorientierte Beratung
In prozeßorientierten Übungen, Rollenspielen und Supervision sammeln die Teilnehmer diagnostische und therapeutische Erfahrungen im Umgang mit Familien, Teams usw. und erarbeiten entsprechende Interventionsstrategien. Dieses Seminar ermöglicht auch eine vertiefte Selbsterfahrung und Reflexion der eigenen Herkunftsfamilie.
Christa Klose-Baumann
06. - 09. Mai 2010
4. Seminar (4 Tage)
Beratungspraxis mit verschiedenen KlientInnengruppen
In diesem Seminar stehen die Praxisfelder der Teilnehmer, die Arbeit mit besonderen Zielgruppen (z.B. Paaren, allein erziehenden Müttern, Süchtigen, besonders schwierigen Klienten) im Mittelpunkt. In Rollenspielen werden Beratungssituationen simuliert, alternative Vorgehensweisen und Kriseninterventionen erprobt, reflektiert und eingeübt. Die Selbsterfahrung umfasst konfliktzentrierte Arbeit mit verschiedenen Gestalttechniken (leerer Stuhl, Rollentausch, Identifikations- und Dialogtechniken), deren Möglichkeiten und Grenzen im Einsatz mit verschiedenen Zielgruppen reflektiert werden.
Dr. Otto Pirschel
02. - 05. Juli 2010
5. Seminar (5 Tage)
Supervision
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Vertiefung und Verdichtung des bisher Gelernten. Die konkrete Arbeit der Teilnehmer in ihren jeweiligen Praxisfeldern wird supervidiert. Anhand schwieriger Beratungsprozesse können verschiedene Beratungsstrategien erprobt und reflektiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird der Umgang mit Krisen und zielgruppen-spezifischen Strategien sein.
Prof. Dr. Hilarion Petzold
November 2010
ACHTUNG!
Diese Weiterbildung in Gestaltberatung/Integrative Beratung kann als Zugangsvoraussetzung für die Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv) als Vorausbildung von den erforderlichen 400 Std. für eine Weiterbildung in Integrativer Supervision genutzt werden.
Zusätzlich müssen 10 Ausbildungseinheiten absolviert werden:
- Supervision I oder II-Seminar
- ein Klinsches Seminar von jeweils mindestens 4 Tagen (nach Wahl)
- das Seminar Neuroberatung
Die Präsenzzeiten zuzüglich des Theorie-Studiums der Studienmappe erfüllen dann die 400 Std. der erforderlichen Vorausbildung. Die Literaturmappe ist bei der EAG erhältlich.
Anmeldebogen 2008 13.34 Kb
Terminübersicht Integrative Gestaltberatung 44.82 Kb
Kompaktcurricula 1,5 jährig
Mit den Kompaktcurricula bieten EAG/FPI zur Förderung beruflicher z.B. psycho- und soziotherapeutischer Kompetenzen Kurzzeitweiterbildungen an, in denen für die Arbeit mit spezifischen Zielgruppen (z.B. Kindern, Paaren, Suchtkranken und alten Menschen) mit besonderen methodischen Ansätzen, wie Bewegungspädagogik oder kreativen Medien, zusätzliche Qualifikationen erworben werden können. Ein psychosozialer Grundberuf sollte vorhanden sein. Die Kompaktcurricula sind für Angehörige therapeutischer, sozialer und pädagogischer Berufe mit einschlägiger Erfahrung bestimmt. Auf vorhandene Erfahrungen und Kenntnisse aufbauend, haben sie zum Ziel, die personale, soziale und professionelle Kompetenz der TeilnehmerInnen zu fördern. Die Seminare sind so aufgebaut, dass Methodik, Selbsterfahrung, Theorie, Praxis, Skilltraining und Supervision verbunden werden. Durch die Folge von in der Regel 5 x 5 Tagen in einem Zeitraum von 1 1/2 bis 2 Jahren soll eine mittelfristige Fortbildung geboten werden. Das Kompaktcurriculum schließt mit einem Zertifikat über die Teilnahme an den Seminaren ab. |
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