Kompaktcurriculum Integratives Gesundheitscoaching
Zielgruppe: Mitarbeitende im Gesundheitsbereich (TherapeutInnen, Bewegungs- und SporttherapeutInnen, Sozialpädagogen, PhysiotherapeutInnen, Pflegekräfte, ÄrztInnen, Verwaltungskräfte im Betrieblichen Gesundheitsmanagement), Coachs, SupervisorInnen und alle an einem gesundheitsbewussten Lebensstil Interessierten
Einzelseminar - Integratives Gesundheitscoaching - ein neuer Weg
der Selbstsorge: mehr als Prävention
Termin: 08.10.-10.10.2010
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Termine:
Gesundheitspsychologie
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14.-16.10.2011
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Doris Ostermann
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Gesundheitscoaching und -beratung
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20.-22.01.2012
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Doris Ostermann
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Gesundheitscoaching in der Praxis
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01.-03.06.2012
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Doris Ostermann
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Ernährung, Gesundheit, Fitness
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28.-30.09.2012
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Susanne Orth
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Praxistransfer, Supervision
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01.-03.02.2013 |
Doris Ostermann
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Emotion, geistige u. soziale Gesundheit;
Ästhetik einer persönlichen Gesundheitskultur
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ca. April 2013 |
Hilarion Petzold
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Form: 6 x 3 Tage (Wochenenden auf 1,5 Jahre)
Abschluss: Zertifikat Integrative/Integrativer Gesundheitscoach
Gebühr: €1.800,- (zahlbar in 6 Teilbeträgen) plus Pensionskosten
Leitung:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold,
Dipl.Soz.-päd.
Doris Ostermann MSc.,
Dr. med. Susanne Petzold-Orth
Ort: Hückeswagen
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Ziele / Inhalte: Gesundheit ist ein hohes Gut, das nicht ungefährdet ist – heute in einer von Stress und Überlastung gekennzeichneten Lebenswelt in besonderer Weise. Ohne Gesundheit ist alles beeinträchtigt. Das „Feeling“ für gesunde Leiblichkeit – und das ist mehr als „Sportive Fitness“ (auch wenn die nicht schlecht ist) – ist vielen Menschen verloren gegangen. Prävention ist notwendig geworden. Gesundheitscoaching will mehr: es will dafür resensibilisieren, Gesundheit zu genießen, die Freude über die eigene Gesundheit zu kultivieren und bei Beeinträchtigung und schon eingetretenen Schädigungen aus „Selbstsorge“ zu einer „gesunden Lebenskunst“ anregen in der die Dimesionen gesunder Lebensführung „healt, wellness, fitness – Gesundheit, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit“ integriert sind. Gesundheit ist das dominante Thema der Zukunft in der Lebens- und Arbeitswelt. Das Thema Gesundheit darf in keinem Coachingprozess fehlen – um bei Fragen der „Gesundheit zu coachen“ bedarf es aber einer Spezialkompetenz. Die gesundheitspsychologische Forschung fundiert den Integrativen Ansatz, der mit seinen erlebnisaktivierenden Methoden, den kreativen Medien, den „Green Exercies“ ein reiches Instrumentarium zur Gesundheitsaktivierung entwickelt und mit seiner differenzierten Coaching-Methodik verbunden hat.
1. Wochenende
Gesundheitspsychologie
Im ersten Modul werden die konzeptionellen Grundlagen von Gesundheit vorgestellt. Im Mittelpunkt steht hier das Biopsychosoziale Modell, das Salutogenesekonzept sowie das Gesundheits- und Krankheitsverständnis im Integrativen Ansatz. Die Förderung der gesundheitsbezogenen Kognitionen, Emotionen, Willensentscheidungen und der dynamischen Regulationsfähigkeit und die Nutzung der protektiven Faktoren, positiver Kontrollüberzeugungen und der Selbstwirksamkeitserwartungen müssen für die Ausbildung eines „gesundheitsaktiven Lebensstils“ eine Synergie bilden. Ein integrativer „healthy lifestyle“ umfasst unter anderem die Elemente Sport und Bewegung, Ernährung, Spannungs-Entspannungs-Regulation, Arbeit, Sinn und Werte. Seine bewusste Gestaltung führt zu „ästhetischen Erfahrungen“ und einer von heilender Kraft erfüllten Lebenskunst.
2. Wochenende
Gesundheitscoaching und -Beratung
Um „Gesundheit zu coachen“ ist eine interdisziplinäre, mehrperspektivische Betrachtung sowie ein flexible Interventionspraxis erforderlich, mit dem Ziel „persönliche Souveränität“ aufzubauen und einen gesundheitsbewussten Lebensstil – im Beruflichen wie Privaten – zu fördern. Definition und Formen von Coaching, seine Ziele und Inhalte sowie der Coachingprozess samt Auftragsklärung, Setting, Rahmen, Beziehungs-gestaltung, Methoden und Strategien sind die Themen dieses Seminars. Eine besondere Betrachtung findet dabei die Person und Persönlichkeit des Coachs und seine Haltung. Die wesentlichen Momente der Theorie und Praxis des „Integrativen Coachings“ sollen in verdichteter Form die Fülle der Möglichkeiten des Integrativen Ansatzes im Kontext von Gesundheit verdeutlichen.
3. Wochenende
Gesundheitscoaching in der „Praxis“
In der Coachingpraxis taucht das Thema Gesundheit – direkt oder indirekt - fast immer auf: Phänomene wie Burnout, Mobbing, Ängste um Arbeitsplatzverlust, Komplexität, Überforderung haben auch immer mit der persönlichen Gesundheit zu tun bzw. können diese gefährden. Der oft verwandte - und sicher zu diskutierende - Begriff „work-life-Balance“ weist auf die Tatsache hin, dass der Mensch gefordert ist, eine gesunde Balance in den unterschiedlichen Lebensbereichen (entsprechend der „Fünf Säulen der Identität“) herzustellen. In diesem Modul sollen die Schwerpunkthemen der Praxis auf dem Erfahrungshintergrund der TeilnehmerInnen diskutiert werden. Konkrete Beratungsmethoden werden vorgestellt und eingeübt. Einen Fokus bildet die lebenslaufbezogene Diagnostik des Gesundheitsverhaltens (Gesundheitspanorama), Aktivierung von Gesundheitsressourcen, Förderung von Willensentscheidungen und Begleitung von Umsetzungsschritten bei verschiedenen KlientInnengruppen. Beispiele aus dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (Gesundheit am Arbeitsplatz, Gesundes Führen) fließen ein. Das Seminar zeigt auf, wie ein Gesundheitscoach methodisch und strategisch in sinnvoller und effektiver Weise vorgehen kann.
4. Wochenende
Ernährung, Gesundheit, Fitness
Die ernährungswissenschaftliche Forschung und die nutrition medicine hat in den vergangenen Jahren immer mehr Bedeutung gewonnen und zwar nicht nur für die körperliche Gesundheit und Fitness, sondern auch für das psychophysische Wohlbefinden. Essens- und Trinkgewohnheiten stehen of einer gesunden Lebensführung entgegen. Falsche Auffassungen und veraltete Ernährungsmythen müssen verändert werden. Das Seminar bietet kompakte Informationen über Ernährungsstile, praktikable Ernährungspraxis im beruflichen Alltag, Genuss-Event, bei denen Essen und Trinken Spaß machen und gesund sind. Fragen, die besondere Risikogruppen betreffen – Diabetes, Hochdruck, Ernährungsstörungen werden diskutiert – auch die der ärztlichen Begleitung von Coachingprozessen und der Zusammenarbeit mit MedizinerInnen. Gesundheitscoaching ist für die oft sehr schwierige Umstellung von dysfunktionalen Ernährugsstilen, die häufigen Erfahrungen des Scheiterns oft der einzige Weg, erfolgreich sich in neuer Weise an Leib und Seele zu nähren.
5. Wochenende
Methoden-Seminar: Praxistransfer, Supervision
Im diesem Seminar werden spezifische Coaching-Prozesse anhand eigener Praxisbeispiele in der Gruppe vorgestellt und supervidiert, um so Motivationsprobleme, Passungsfragen, Kommunikationsschwierigkeiten feinkörnig zu bearbeiten. Fragen der Abgrenzung von Beratung und Behandlung oder auch der Kombination von beidem (Gesundheitscoaching als Unterstützung von Behandlungen), gender- und altersspezifische Themen werden aufgegriffen und mit spezifischen Beratungsmethoden zugepasst.
6. Wochenende
Emotionale, geistige und soziale Gesundheit - zur Ästethik einer persönlichen Gesundheitskultur Jedes Gesundheitscoaching, das für den erweiterten Gesundheitsbegriff des Integrativen Ansatzes „health, wellness, fittness“ sensibilisiert mit seinen Dimensionen körperlicher, seelischer und geistiger Gesundheit fördert Achtsamkeit, Selbstsorge und Selbstentfaltung, eine Lebenskunst und ein Ästhetisieren der eigenen Existenz. Ziel aller Gesundheitsberatung besteht darin in ein „self coaching“ überzuleiten, in dem Tages-, Jahres- und Lebensplanung, work-life-balance, Streben nach Weisheit und Lebensqualität wichtige Größen darstellen. Das Seminar geht diesen Themen nach und behandelt auch die Reflexion der professionellen und persönlichen Kompetenz und Performanz sowie der persönlichen Souveränität. Die Beendigung von Coachingprozessen in den Dimensionen Abschied und Aufbruch sind das Abschlussthema der Weiterbildung
Ausbildung zum Gesundheitscoach 51.66 Kb
Kompaktcurricula 1,5 jährig
Mit den Kompaktcurricula bieten EAG/FPI zur Förderung beruflicher z.B. psycho- und soziotherapeutischer Kompetenzen Kurzzeitweiterbildungen an, in denen für die Arbeit mit spezifischen Zielgruppen (z.B. Kindern, Paaren, Suchtkranken und alten Menschen) mit besonderen methodischen Ansätzen, wie Bewegungspädagogik oder kreativen Medien, zusätzliche Qualifikationen erworben werden können. Ein psychosozialer Grundberuf sollte vorhanden sein. Die Kompaktcurricula sind für Angehörige therapeutischer, sozialer und pädagogischer Berufe mit einschlägiger Erfahrung bestimmt. Auf vorhandene Erfahrungen und Kenntnisse aufbauend, haben sie zum Ziel, die personale, soziale und professionelle Kompetenz der TeilnehmerInnen zu fördern. Die Seminare sind so aufgebaut, dass Methodik, Selbsterfahrung, Theorie, Praxis, Skilltraining und Supervision verbunden werden. Durch die Folge von in der Regel 5 x 5 Tagen in einem Zeitraum von 1 1/2 bis 2 Jahren soll eine mittelfristige Fortbildung geboten werden. |
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