Kompaktcurriculum Integrative Bewegungstherapie
Dieses Kompaktcurriculum hat zum Ziel, die TeilnehmerInnen in
ausgewählte theoretische und methodisch-praktische Ansätze der
Integrativen Bewegungstherapie einzuführen.
Termine:
Über die funktionale Bewegung zu innerem Erleben und Selbstregulation
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15.01.-18.01.2010
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Annette Höhmann-Kost
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Kreative Medien und Techniken in der IBT
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08.04.-11.04.2010
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Renate Neddermeyer
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Bewegungsarbeit mit den Quellen
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17.06.-20.06.2010
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Martin Waibel
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Praxistransfer, Willenstherapie und Supervision
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28.11.-01.12.2010
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Hilarion Petzold
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Zielgruppe: SozialpädagogInnen, Sport- und GymnastiklehrerInnen, Physio- und ErgotherapeutInnen, PsychomotorikerInnen, Medizinalfachberufe, PädagogInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen sowie Bewegungs- und TanztherapeutInnen, PsychotherapeutInnen anderer Fachrichtungen, Interessierte auf Anfrage.
Form: 4 Blockseminare á 4 Tage
Gebühr: 1.440€
Leitung: LehrtherapeutInnen und Lehrbeauftragte für Integrative Bewegungstherapie
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Ziele/Inhalte
Dieses Kompaktcurriculum hat zum Ziel, die TeilnehmerInnen in ausgewählte theoretische und methodisch-praktische Ansätze der Integrativen Bewegungstherapie einzuführen. Es soll ihnen ermöglichen, für ihr jeweiliges Berufsfeld, bewegungstherapeutische Ansätze in die eigene Berufspraxis einzubeziehen. Die „Integrative Leib- und Bewegungstherapie“ ist eine an der klinischen Entwicklungspsychologie und den modernen Neurowissenschaften ausgerichtet Methode, die auf dem methodenübergreifenden Verfahren der „Integrativen Therapie“ gründet und tiefenpsychologische, systemische und behaviorale Elemente einbezieht. Die bewegungstherapeutische Arbeit kann in verschiedenen Arbeitsfeldern und Berufen - in Psychotherapie, Rehabilitation, in der Seelsorge, in der Arbeit mit alten Menschen, mit Behinderten, aber auch in Pädagogik und Erwachsenenbildung - genutzt werden.
1. Seminar
Über die funktionale Bewegung zum inneren Erleben und zur Selbstregulation
Auf der Basis von funktional-übungsorientierter Bewegungs- und Atemarbeit soll die Auseinandersetzung mit einem breiten Spektrum an Gefühlen ermöglicht werden. Es wird sowohl um „heftige“ Gefühle wie z.B. Wut, Hass oder Angst gehen als auch um die „sanften“ Gefühle wie Heiterkeit, Trost, Friedlichkeit des Herzens, Dankbarkeit etc. Ziel ist „dynamische Selbstregulation“ als Spannungs-Entspannungs-Regulation. Grundlage bilden die Erkenntnisse moderner Emotionspsychologie.
2. Seminar
Kreative Medien und Techniken in der IBT
Eine zentrale Vorgehensweise des Integrativen Ansatzes ist der prozessorientierte Einsatz „kreativer Medien“ und Techniken: von der strukturierten Bewegungsfolge zur Improvisation, Imagination, szenische Darstellung und Tanz, ein bewegtes Gedicht, ein getanztes Bild sowie die Arbeit mit Seilen, Stöcken, Tüchern im Wechselspiel von Eindruck und Ausdruck. Diese „intermediale“ Arbeit stimuliert gemeinsame Kokreativität, ermöglicht „Konflux“, d. h. das Zusammenfliessen schöpferischer Kräfte und fördert persönliches Sinnerleben.
3. Seminar
Bewegungsarbeit mit den Quellen: Ressourcenorientierte Erlebnisaktivierung und Persönlichkeitsentfaltung
Lange Zeit standen Pathologie- und Defizitorientierung in der Medizin als auch in der Bewegungstherapie im Vordergrund von Anamnese und Therapie. Moderne Forschungsansätze z.B. zur Salutogenese (Entstehung von Gesundheit) haben jedoch gezeigt, dass Menschen auch bei schweren Schicksalsschlägen und Erkrankungen Bewältigungsleistungen (coping) erbringen und ein zufriedenes Leben führen können, manchmal sogar zu neuen Orientierungen und Lebenszielen (creating) finden. Ein Kernstück der IBT ist das (Wieder)Entdecken und Stärken der eigenen Ressourcen. In diesem Seminar werden vielfältige ressourcenzentrierte Vorgehensweisen und die Arbeit mit protektiven Faktoren vorgestellt, die in unterschiedlichen Berufsfeldern eingesetzt werden können.
4. Seminar
Praxistransfer, Willenstherapie und Supervision
Dieses Seminar ist auf das Problem des Transfers von Erfahrungen und Erkenntnissen der PatientInnen aus der Therapie in ihren Lebensalltag gerichtet. Das scheitert oft an Willensproblemen. Forschungen zur Neurobiologie des Willens zeigen: hier sind Bewegungsarbeit und „mentales Training“ Methoden der Wahl für die Therapie der Volitionen. Weiterhin bietet das Seminar den TeilnehmerInnen Möglichkeiten, ihre Anwendung der Methoden, Techniken, Medien und Modalitäten der IBT in der Einzel- und Gruppenarbeit aus ihrer Praxis und ihrem Berufsfeld supervisorisch vorzustellen. Die Situationen werden auf ihre diagnostischen, therapeutischen und methodisch-praktischen Implikationen reflektiert, um den Transfer in die professionelle Anwendung der IBT zu fördern.
Anmeldebogen 2008 13.34 Kb
IBT Kompaktcurriculum 44.87 Kb
Kompaktcurricula 1,5 jährig
Mit den Kompaktcurricula bieten EAG/FPI zur Förderung beruflicher z.B. psycho- und soziotherapeutischer Kompetenzen Kurzzeitweiterbildungen an, in denen für die Arbeit mit spezifischen Zielgruppen (z.B. Kindern, Paaren, Suchtkranken und alten Menschen) mit besonderen methodischen Ansätzen, wie Bewegungspädagogik oder kreativen Medien, zusätzliche Qualifikationen erworben werden können. Die Kompaktcurricula sind für Angehörige therapeutischer, sozialer und pädagogischer Berufe mit einschlägiger Erfahrung bestimmt. Auf vorhandene Erfahrungen und Kenntnisse aufbauend, haben sie zum Ziel, die personale, soziale und professionelle Kompetenz der TeilnehmerInnen zu fördern. Die Seminare sind so aufgebaut, dass Methodik, Selbsterfahrung, Theorie, Praxis, Skilltraining und Supervision verbunden werden. Durch die Folge von in der Regel 5 x 5 Tagen in einem Zeitraum von 1 1/2 bis 2 Jahren soll eine mittelfristige Fortbildung geboten werden. Das Kompaktcurriculum schließt mit einem Zertifikat über die Teilnahme an den Seminaren ab. |
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