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26.-28.09. 08-0095 Integrative Musiktherapie und Traumabehandlung |
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TraumapatientInnen brauchen ein spezifisches Behandlungsangebot, dies auch auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der neurobiologischen Forschung.
In Verbindung mit Persönlichkeitsstörungen auf Borderline-Niveau gestaltet sich die therapeutische Arbeit nicht immer einfach und ist auch für TherapeutInnen selbst oft belastend.
Diagnostisch sollte hier sehr genau unterschieden werden. Musiktherapie muss die spezifischen Erkenntnisse der Traumatherapie aufgreifen und in ihr Angebot entsprechend einarbeiten. Für die Betroffenen hat Musik oft eine lebenswichtige Brückenfunktion, sie wird aber nicht immer nur hilfreich eingesetzt. Wir werden darüber im Seminar Erfahrungen austauschen, auch über die seelischen, körperlichen (z.B. hormonellen, neuronalen), geistigen und sozialen Folgen von Traumatisierung, über Verarbeitungsmechanismen, die Übertragungs-, Gegenübertragungsphänomene, die spezifischen musiktherapeutische Behandlungsmöglichkeiten und Indikationsstellungen.
Wie kann mit und durch Musik in Verbindung mit Imaginationstechniken stabilisiert werden?-Wie können Dissoziationen und Flash-backs erkannt und gehandhabt werden ? Welche Bedeutung kommt der Arbeit mit rezeptiver Musik zu? Was ist, wenn jjemand Lautes nicht erträgt? -Wie kann ans Tun herangeführt werden? -Welche Modifikationen in der Einzel-und Gruppenmusiktherapie sind notwendig? Prozessbeispiele sind erwünscht. Beziehungsgestaltungen werden bei Bedarf mit der Technik der Verleiblichung und anhand von Rollenspielen näher betrachtet.
26. -28. September 2008
Seminar-Nr.: 08-0095
Leitung: Josef Moser
Ort: Bad Zwesten
Gebühr: € 210,
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